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Linien: Aufteilung der Mannschaft in Gruppen

Beim Eishockeysport besteht eine Mannschaft im Normalfall aus zumindest 20 Spielern. Das bedeutet, dass neben den Torhütern einige Optionen bereitstehen, wie die Feldspieler zusammengestellt werden können. Im Eishockey gibt es nicht eine starre Mannschaft wie beim Fußball, wo es drei Möglichkeiten zur Auswechslung innerhalb eines Spieles gibt, sondern es wird in Linien gespielt, die im Minutentakt ausgewechselt werden.

Eine Linie besteht aus den sechs Spielern, die auf dem Eis ihren Job tun. Also gehört ein Torhüter dazu, ebenso zwei Verteidiger und drei Stürmer – Ausnahme ist, wenn ein Spieler oder mehrere auf der Strafbank sitzen, dann sind es natürlich weniger Spieler. Die Mannschaften spielen üblicherweise mit vier Linien, die auf drei verkürzt werden können.

Das bedeutet, dass vier verschiedene Gruppen von Spielern abwechselnd auf das Eis geschickt werden. Führt man klar im Spiel, behält der Trainer oft die vier Linien bei, ist es hingegen knapp oder muss man einen Rückstand aufholen, dann wird auf drei Linien gekürzt. Das bedeutet, dass einige Spieler nicht mehr zum Einsatz kommen und man die besten jeder Linie zusammenstellt, um noch einmal die stärksten Linien aufbieten zu können.

Abhängig von der Spielsituation kann es auch vorkommen, dass klassische Mittelstürmer (Center) als Flügelstürmer (Wings) aufgeboten werden, die einem anderen Mittelstürmer unterstützen sollen. Auch bei Power Play-Situationen werden oft die Zusammenstellungen verändert, um noch mehr Druck auf den Gegner erzeugen zu können.

Im Eishockeysport besteht die Taktik daher weniger darin, wie die Aufstellung aussieht – so wie man es vom Fußball kennt. Im Eishockey verändert man die Taktik durch den unterschiedlichen Einsatz der Spieler und ihrer Linien. Die 1. Linie besteht meist aus den erfahrendsten Spielern und den torgefährlichsten Stürmern. Die 2. Linie und die 3. Linie sind auch gut besetzt, können das Niveau aber nicht ganz halten. Die 4. Linien wird am Beginn eines Spieler öfter als am Ende eines Spieles eingesetzt und besteht meist aus jungen Nachwuchstalenten. Gerne mischen Trainer diese Strukturen, sodass erfahrene Spieler unerfahrene unterstützen können.

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