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Rote Linie: Einteilung des Spielfeldes in Hälften

Die rote Linie ist auf dem Eishockey-Spielfeld jene Linie, die in der Mitte angebracht ist und das Spielfeld in zwei Hälften unterteilt – für jede Mannschaft eine Hälfte. Allerdings wird man in den Kommentaren die rote Linie seltener erleben als die blaue Linie, die es zweimal gibt und die das Spielfeld zusätzlich in Drittel untergliedern.

Die Hauptfunktion der roten Linie daher hauptsächlich der Anspielkreis in seiner Mitte, bei dem das Spiel eröffnet wird, wenn ein Drittel begonnen hat oder wenn gerade ein Tor gefallen war. Dann postieren sich die Spieler beider Mannschaften entsprechend und ein Spieler pro Team macht sich bereit, um das Bully unter sich auszuspielen – mit dem Ziel, den Puck in die eigenen Reihen zu bekommen und einen Spielzug zu eröffnen.

Somit trennt die rote Linie die Mannschaften beim Anspielen und Schiedsrichter wie Linesman achten darauf, dass vor Ausführung des Bully’s kein Spieler in der gegnerischen Hälfte steht, weil dies wäre nicht regelkonform.

Die rote Linie war auch früher bei der Abseitsregel ein wichtiges Element des Spielfeldes. Hatte ein Spieler seinem Mitspieler über die rote und blaue Linie den Puck zugespielt, dann war dies als Zwei-Linien-Pass abgepfiffen worden. Damit waren Konter schwerer spielbar. Doch die Regel ist in der Zwischenzeit abgeschafft worden.

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