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Verteidigungsdrittel: Tore verhindern

Die Spielfläche im Eishockey wird durch die beiden blauen Linien in Drittel unterteilt und das defensive Drittel aus Sicht einer Mannschaft ist das Verteidigungsdrittel oder die Verteidigungszone. Es ist dies jenes Drittel der Spielfläche, in der das Tor der eigenen Mannschaft steht, in welches die gegnerische Mannschaft gerne den Puck befördern möchte.

Genau das gilt es zu vermeiden und daher wird dieses Drittel als Spielzone bezeichnet, in der die Abwehr im Mittelpunkt steht – daher auch der Name des Verteidigungsdrittel. Die Verteidigung kann dabei auf unterschiedliche Weise erfolgen, denn man kann die Gegner schon an der blauen Linie erwarten und steht damit recht hoch, also recht weit vom Tor entfernt. Das hat den Vorteil, dass die Gegner Mühe haben, in das Drittel, das aus ihrem Blickwinkel das Angriffsdrittel ist, einzudringen bzw. kommt es häufiger zu Abseitspositionen, weil ein Spieler früher in das Drittel gefahren ist als der Puck die blaue Linie überquert hatte.

Natürlich ist diese offensive Verteidigung des Tores und des Verteidigungsdrittels auch riskant, denn gut eingespielte Teams verstehen es sehr wohl mit direkten Pässen durch die Verteidiger zu schnelle Angriffe zu gelangen. Daher ist diese offensive Variante nicht immer möglich oder auch ratsam, abhängig vom Gegner.

Defensiver kann man agieren, indem man die Räume eng macht und den Gegner in das Drittel lässt, den spielführenden Akteur aber so in seinem Bewegungsraum einschränkt, dass er kaum etwas mit dem Puck anfangen kann. Auch das Decken der Mitspieler ist eine Methode, weshalb der spielführende Angreifer kaum Anspielstationen finden kann und der Angriff meist zum Stehen kommt.

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