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Strafbank: Platz, um die Strafe abzusitzen

Gegenüber der Mittelbande, bei der sich die Spielerbänke beider Mannschaften befinden, ist die Strafbank auf dem Spielfeld eingerichtet. Genauer ist die Strafbank natürlich am Rande des Spielfeldes angebracht und via Bande, der Abgrenzung zum Eis, vorgesehen.

Dort haben sich Spieler einzufinden, die vom Schiedsrichter aus den unterschiedlichsten Gründen vom Spiel ausgeschlossen sind, was allerdings nur dann gilt, wenn es eine Zeitstrafe gibt. Hat ein Spieler ein so schweres Vergehen begangen, dass er vom Spiel komplett ausgeschlossen wurde, dann ist die Strafbank kein Thema mehr und der Spieler kann sich auf den Weg in die Kabine machen. Das Match ist für ihn erledigt.

Auf der Strafbank nimmt man hingegen Platz, wenn man für minimal zwei, maximal zehn Minuten eine Strafe abzusitzen hat. Neben dem Spieler – oder auch seinen Kollegen, wenn es mehr als einen Spieler gibt, der eine Strafe absitzen muss, gibt es auch den Strafbankbetreuer, der darauf achtet, dass der Spieler nicht zu früh aufs Eis zurückkehrt.

Ist die Zeitstrafe abgelaufen, kann sich der Spieler wieder in das Spielgeschehen einbringen und das kann manchmal sogar zu einer sehr günstigen Situation führen. Die Mannschaften bekämpfen einander und die bestrafte Mannschaft ist nominell im Nachteil, weshalb der Gegner Angriffe im Sinne des Power Play versucht. Wenn nun der Kollege aus der Strafbank auf das Eis zurückkehrt, kann es vorkommen, dass er dies unbeobachtet im Rücken der gegnerischen Verteidigung tut und gelingt ein Pass zu ihm, kann über einen Konter ein Tor gelingen.

Früher von der Strafbank kann ein Spieler dann zurückkehren, wenn dem Gegner ein Tor gelungen ist. Ausnahme sind Strafen wie die Fünf-Minuten-Strafe, denn ihre verhängnisvolle Charakteristik ist jene, dass eine Mannschaft real fünf Minuten in Unterzahl spielt, auch wenn dazwischen der Gegner ein Tor oder gar mehrere geschossen hatte.

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